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Plex oder Jellyfin?

Beide Programme verwalten vorhandene Mediendateien und stellen sie als persönliche Streamingbibliothek bereit. Der Unterschied liegt vor allem in den Apps, der Benutzerverwaltung und der Bindung an einen externen Anbieter.

Plex legt viel Wert auf eine bequeme Einrichtung und eine breite Auswahl an Clients. Jellyfin setzt auf vollständiges Self-Hosting und Open Source: Der Quellcode ist öffentlich einsehbar und darf unter den jeweiligen Lizenzbedingungen genutzt, verändert und weitergegeben werden.

Die Unterschiede im Überblick

Thema Plex Jellyfin
Einrichtung Auf einen einfachen Einstieg ausgelegt Je nach System mehr eigene Konfiguration
Open Source Nicht vollständig Ja
Eigener Server Ja Ja
Apps Breite Auswahl, auch für Smart-TVs Verfügbarkeit und Bedienung hängen von der Plattform ab
Benutzerverwaltung Eng mit dem Plex-Konto und den Plex-Diensten verbunden Lokale Konten auf deinem Server
Anpassbarkeit und Kontrolle Stärker durch das Plex-Ökosystem vorgegeben Hohe Kontrolle über den eigenen Betrieb
Kosten Bestimmte Funktionen und Nutzungsszenarien können kostenpflichtig sein Kostenlose Medienserver-Software
Einstieg Komfort steht im Vordergrund Mehr Eigenverantwortung beim Betrieb

Mit Ökosystem sind hier die zusammengehörigen Apps, Konten und Dienste eines Anbieters gemeint. Beide Programme können auf eigener Hardware oder auf einem gemieteten Server laufen.

Was passt zu dir?

Plex ist interessant, wenn du möglichst bequem starten möchtest und passende Apps für deine Geräte suchst. Jellyfin ist interessant, wenn dir Open Source, lokale Benutzerkonten und eigene Kontrolle besonders wichtig sind.

Die passende Wahl hängt auch von deinem Fernseher und deinen anderen Clients ab. Die jeweiligen Apps können sich in Bedienung und unterstützten Medienformaten unterscheiden. Einzelheiten stehen in den Kapiteln zu Plex und Jellyfin.

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